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Wir investieren für 3,4 Millionen Euro in unsere Trinkwasserversorgung

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir hatten im Herbst eine Information veröffentlicht, in der wir auf ein Investitionspaket in Höhe von 5,5 Millionen Euro hingewiesen hatten. Aufgrund zahlreicher Einwendungen und Anregungen unserer Kunden, die wir sehr ernst nehmen, haben wir beschlossen den Umfang der Baumaßnahmen zu reduzieren. Die Verbandsversammlung hat deshalb den Notverbund nach Matting und eine Ringleitung in Höhe von rund 2,1  Millionen Euro aus dem Maßnahmenpaket gestrichen. Die geschätzten Kosten reduzieren sich deshalb um ein Drittel auf etwa 3,4 Millionen Euro. Da die Baumaßnahmen nicht über langfristige Kredite finanziert werden, fallen keine Bauzinsen an, die über Gebühren zu zahlen wären.

Die vorläufigen Beitragssätze verringern sich deshalb auf:

0,31 € pro m² Grundstücksfläche und 1,55 € pro m² Geschoßfläche.

Hinzu kommt noch die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 7 %. 

 

Wann werden die Raten fällig?

1. Vorauszahlung werden am 15. Juni 2013 und eine 2. Vorauszahlung am 15. Juni 2014. Die Schlusszahlung nach Abschluss der Baumaßnahmen voraussichtlich im Jahre 2016

Nach Abschluss der Baumaßnahmen werden die tatsächlichen Kosten durch einen Schlussbescheid umgelegt, wobei wir streng darauf achten, dass die Kosten im Rahmen der Schätzung bleiben werden.  Es sind zwei Raten und eine Schlusszahlung vorgesehen, deshalb werden die Kosten auf drei Zahlungen in drei verschiedenen Jahren auf die einzelnen Grundstücke verteilt. Dies führt zu einer Zahlungserleichterung unserer Kunden.

Wir bitten Sie als unsere Kunden um Verständnis, dass auch die beste Anlage nach 50 Jahren zur Sicherstellung der Wasserversorgung für die Bevölkerung erneuert werden muss. Wasserversorgung ist die älteste und wichtigste soziale und solidarische Einrichtung von Menschen für Menschen. Diese zu erhalten und für folgende Generation zu sichern ist unsere höchste Pflicht.

 

Wann beginnen die Baumaßnahmen?

Die Arbeiten und die Sanierungsmaßnahmen wurden im Winter 2012/13 ausgeschrieben und im Frühjahr 2013 begannen die Arbeiten. Zu Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung wird es nicht kommen.

 

Kontrolle der Baumaßnahmen

Alle Gewerke werden einzeln ausgeschrieben und öffentlich vergeben, dabei werden die öffentlich rechtlichen Vorschriften streng eingehalten. Die Kontrolle der Durchführung obliegt der bestellten Bauaufsicht und der Verbandsversammlung; die Bauabrechnungen werden überörtlich durch den Bayerischen Prüfungsverband kontrolliert.

 

Was ist nach der Beitrags- und Gebührensatzung beitragspflichtig?

Auszug aus der Beitrags- und Gebührensatzung:

§ 2

Beitragstatbestand

 

Der Beitrag wird für bebaute, bebaubare oder gewerblich genutzte oder gewerblich nutzbare Grundstücke erhoben, wenn

1.  für sie nach § 4 WAS ein Recht zum Anschluss an die Wasserversorgungseinrichtung  besteht,

2.  sie an die Wasserversorgungseinrichtung tatsächlich angeschlossen sind, oder

3. sie aufgrund einer Sondervereinbarung nach § 8 WAS an die Wasserversorgungseinrichtung angeschlossen werden.

§ 5

Beitragsmaßstab

 

(1) Der Beitrag wird nach der Grundstücksfläche und der Geschoßfläche der vorhandenen Gebäude berechnet.

(2) Die beitragspflichtige Grundstücksfläche wird bei Grundstücken in unbeplanten Gebieten von mindestens 2.500 m² Fläche (übergroße Grundstücke) auf das 2,5 fache der beitragspflichtigen Geschoßfläche, mindestens jedoch 2.500 m² begrenzt.

(3) 1Die Geschoßfläche ist nach den Außenmaßen der Gebäude in allen Geschossen zu ermit­teln. 2Keller werden mit der vollen Fläche herangezogen. 3Dachgeschosse werden nur he­rangezogen, soweit sie ausgebaut sind. 4Gebäude oder selbständige Gebäudeteile, die nach der Art ihrer Nutzung keinen Bedarf nach Wasserversorgung auslösen oder nicht ange­schlossen werden dürfen, werden nicht zum Geschoßflächenbeitrag herangezogen; das gilt nicht für Gebäude oder Gebäudeteile, die tatsächlich einen Wasseranschluss haben. 5Balkone, Loggien und Terrassen bleiben außer Ansatz, wenn und soweit sie über die Gebäudefluchtlinie hinausragen.

(4) Bei Grundstücken, für die eine gewerbliche Nutzung ohne Bebauung zulässig ist, wird als Geschoßfläche ein Viertel der Grundstücksfläche in Ansatz gebracht; das gleiche gilt, wenn auf einem Grundstück die zulässige Bebauung im Verhältnis zur gewerblichen Nut­zung nur untergeordnete Bedeutung hat.

(5) Bei sonstigen unbebauten Grundstücken ist ein Viertel der Grundstücksfläche als Geschossfläche anzusetzen.